Was darf man im Unterricht mit unseren YouTube-Videos machen?

yt-statistik2016 Die Rechtslage bei der Nutzung von YouTube-Videos im Unterricht hat der Leiter eines Medienzentrums verständlich zusammengefasst. YouTube gestattet Privatkopien. Diese dürfen im Unterricht nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers vorgeführt werden!

Wer bei der Nutzung unserer Videos rechtlich auf der sicheren Seite sein möchte, kann mit uns Kontakt aufnehmen. Wir ermöglichen fast jede Form der Nutzung unserer Videos, wenn die Interessenten den gewünschten Nutzungsumfang beschreiben und ein Angebot machen, was sie als Gegenleistung zu zahlen bereit sind. Wenn das Angebot nachvollziehbar ist, gibt es die gewünschte Nutzungslizenz gegen die genannte Einmalzahlung. Ein Beispiel: Eine Einrichtung mit 1000 potentiellen Nutzern erwirbt für 2000 Euro eine Lizenz für unsere 412 veröffentlichten Erklärvideos.
Diese Einmalzahlung schließt alle Nutzungsmöglichkeiten im Intranet ein. Das schließt auch die Erlaubnis ein, dass alle Videos auf Speichermedien der zur Einrichtung gehörenden Personen übertragen werden dürfen, damit sie offline genutzt werden.
Fazit: Einrichtungen formulieren ihren Bedarf und erhalten maßgeschneiderte Nutzungsrechte. Zahlende Kunden ermöglichen neue Produktionen. Wer zahlt darf mitbestimmen, was als nächstes produziert wird. Förderer können im Vorspann neuer Erklärvideos genannt werden, sofern die Nutzungsbedingungen und den Community-Richtlinien von YouTube eingehalten werden.

Online-Workshops für Lehrer zur Gestaltung von digitalen Bildungsmaterialien

DigitalPakt#D ist der richtige Ansatz, um die Hardwareausstattung in Schulen zu verbessern. Doch damit ist es nicht getan. Viele Lehrer sind digitale Analphabeten und damit nicht in der Lage, die Schüler von heute auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.
Die bluepages gmbh hat auf Anregung eines Kasseler IHK-Bildungsberaters eine ergänzende Sprachschulung für arbeitswillige Flüchtlinge entwickelt. Der dort präsentierte Baustein kann als Fallbeispiel abgerufen werden. Er für die berufliche Ausbildung im Logistikbereich geeignet. Mit den gleichen Werkzeugen lassen sich aber auch Materialien für den Sprachunterricht erstellen. Der für die Allgemeinbildung entwickelte Baustein eignet sich besonders für den fächerübergreifenden Unterricht. Das Knowhow zur schnellen und preiswerten Entwicklung solcher digitalen Bildungsmaterialien soll ab November in vier online-Workshops verfügbar gemacht werden.

Die komplette Website für das Pilotprojekt steht unter einer Creative Commons Lizenz und darf kopiert, verändert und weitergegeben werden: ess.wer-weiss-was.net

Coaching bei Website-Projekten zur Förderung von Medienkompetenz

Viele Bildungseinrichtung – bei Kindertagesstätten angefangen – haben noch keine zeitgemäße Internetpräsenz auf der Basis von selbst verwalteten Content-Management-Systemen.
Das mit mehr als 60 Millionen Installationen weltweit genutzte WordPress ist oft der Grundstein für dynamische Websites. Es ist kostenlos, leistungsfähig und vergleichsweise leicht erlernbar. Wenn eine Bildungseinrichtung nur eine Internetvisitenkarte präsentieren möchte, reicht es aus, wenn die Leitung einen geeigneten Administrator bestimmt, um die obligatorischen Informationen auf der Website unterzubringen.
Will man umfassend über die Einrichtung informieren und permanentes Interesse der Besucher wecken, benötigt man ein Team, welches interessante Beiträge aus allen Bereichen beisteuert und dazu die Medienkompetenz hat, autonom zu publizieren und auf Feedback angemessen zu reagieren. Um in einem Website-Team mit solchem Selbstverständnis aufgenommen zu werden, ist es vorrangig, verständlich schreiben und bildlich darstellen zu können. Fehlende technische Fertigkeiten und fehlende Kenntnisse der Rechtslage im Internet lassen sich leichter beseitigen, als unverständliche Formulierweisen. Damit der Einstieg leichter gelingt, sollte dem Website-Team ein Coach zugeordnet werden, solange es Begleitung wünscht.
An der Vorbereitung und Umsetzung eines realen Website-Projektes wird die Medienkompetenz der beteiligten Coachees nachhaltig gefördert, weil es nicht als Übung und Spielerei empfunden wird.
Am Ende des Projektes soll nicht nur eine informative dynamische Website stehen. Die Coachees sind Pädagogen und sollen ihre Erfahrungen aus diesem Projekt an ihre Klientel, d.h. Kinder, Schüler, Studenten und Auszubildende weitergeben können: Wie können Veröffentlichungen im Internet ablaufen und was ist dabei zu beachten.
Das Angebot eines Coaches beinhaltet Hilfe zur Selbsthilfe: Er begleitet die notwendige Soll-Ist-Analyse und die folgende Umsetzung mit Hilfe eines virtuellen Coaching-Raumes auf einer Lernplattform.
Die Lernplattform, welche den virtuellen Coaching-Raum bereitstellt, liefert mit ihren Foren das asynchrone Werkzeug zur zeitlich versetzen Kommunikation und Information.
Das asynchrone Arbeiten ist nötig, weil die Anberaumung von Terminen mit Präsenzpflicht grundsätzlich schwierig ist, wenn wesentlich mehr als zwei Personen terminlich abzustimmen sind. Der virtuelle Coaching-Raum, den man jederzeit von jedem Ort mit Internetzugang erreichen kann, ermöglicht jedem Coachee die Teilhabe und den Abruf von Informationen über den gesamten Projektfortschritt. Im Forum werden offene Fragen, Diskussionen, Lösungen und Anregungen von Coach und Coachees dauerhaft dokumentiert.
Die Vorkenntnisse der Coachees sind erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Deshalb verweist der Coach auf sein ca. dreistündiges Erklärvideo zu den WordPress-Grundlagen. 15 Videoabschnitte decken alle wichtigen Themen ab.
Begleitend zur Einarbeitung mit Hilfe des Videos können Teilnehmer offene Fragen im Forum diskutieren. Werden intern nicht alle offenen Detailfragen hinreichend von den Coachees geklärt, wird der Coach aktiv. Er hat die Wahl, eine Präsenzveranstaltung anzusetzen oder die Fragen durch Text- und Videobeiträge im virtuellen Coaching Raum zu beantworten.
Im eingebetteten Video wird zunächst der Begriff „Projektcoaching“ erläutert. Am Ende des Videos gibt es Aussagen zu den zu erwarteten Kosten für die Einbeziehung des Coaches.

Die unten folgende Tabelle ermöglicht den direkten Zugriff auf die Videoabschnitte zum leicht zu reproduzierenden Kita11-Fallbeispiel. Auf dieser Basis sollte die Einarbeitung einer Lerngruppe gelingen:

Erklärvideo zum Aufbau von WordPress-Websites Beginn   Ende      Dauer
1 Einleitung und Vorschau auf die Erklärvideos 0:00:00 0:17:15 0:17:15
2 Webhosting und Installation 0:17:15 0:26:27 0:09:12
3 5 Minuten Installation und erste Aktionen des Administrators 0:26:27 0:38:18 0:11:51
4 Funktion der Benutzerrolle „Mitarbeiter“ 0:38:18 0:48:47 0:10:29
5 Die Rollen: Redakteur, Autor, Abonnent 0:48:47 1:05:52 0:17:05
6 Plug-Ins erweitern den Funktionsumfang 1:05:52 1:13:55 0:08:03
7 Erste Beiträge und Seiten erstellen 1:13:55 1:25:36 0:11:41
8 Die Formatierung von Texten 1:25:36 1:35:12 0:09:36
9 Bildergalerien anlegen einbauen 1:35:12 1:41:24 0:06:12
10 Videos einbauen 1:41:24 1:51:25 0:10:01
11 Menüs für statische Websites einrichten 1:51:25 2:00:34 0:09:09
12 Themes auswählen und anpassen 2:00:34 2:11:22 0:10:48
13 Logos und Beitragsbilder einsetzen 2:11:22 2:19:55 0:08:33
14 Widgets konfigurieren 2:19:55 2:31:33 0:11:38
15 Gesetzliche Regelungen: Impressum, Datenschutz, Urheberrecht   2:31:33 2:51:32 0:19:59

Einen vergleichbaren Beitrag zum Coaching bei der Gestaltung von Lernplattformen gibt es auf der Website von Konrad Rennert.

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