Playlist mit Fallbeispielen zur Weiterbildung von Quizdidaktikern

Die Informationen der Playlist „Quizdidaktik-Tools“ liefern viele Anregungen, wenn man auf beliebigen Websites oder der Lernplattform Moodle unterrichtswirksame Online-Quizze bereit stellen möchte.
Auf der Basis langjähriger Erfahrungen mit professionell gestalteten Online-Tests und Lernplattformen wurde vom Autor (Konrad Rennert) ein Angebot mit sofort nutzbaren Fallbeispielen erstellt. Dabei spielt die Erkenntnis eine große Rolle, dass moderne Lernmaterialien die allseits verbreiteten Smartphones und Tablets unterstützen müssen. Fast jeder hat eines, für Schüler, Studenten, Azubis und fast jeden Migranten sind sie unverzichtbares Accessoire.
Bekanntermaßen ist das Quizduell bei Wissenshungrigen eine der am häufigsten verwendeten Apps, aber für unterrichtswirksame Einsätze taugt diese App aufgrund der notwendigen Funktionsbeschränkung wenig. Gefordert sind einfache Handhabung, Flexibilität beim Formulieren von Fragen und geringe Kosten, um interaktive, multimediale Bildungsmaterialien zu fördern.
Für die verbreitete Lernplattform Moodle hat das der Autor schon vor Jahren umgesetzt. Das Problem ist nur, dass die Zielgruppe der Lehrer und Kursleiter keine Kenntnis der umfangreichen Möglichkeiten dieser Lernplattform hat. In Unkenntnis von sinnvollen Optionen werden auf solchen Plattformen oft nur Dateien und Bekanntmachungen bereitgestellt.
Die Studienpläne für Pädagogen können auf neue interessante Optionen nur mit jahrelanger Verspätung reagieren. Weiterbildung für aktive Lehrer kann aktuelle Entwicklungen jedoch berücksichtigen.
Wie fast zu erwarten war, hat Bayern dort am meisten zu bieten: https://www.mebis.bayern.de.
Dort ist auch die Seite quizdidaktik.de des Aschaffenburger Lehrers Jakob eingebunden. Sein einfach zu handhabender Lückentextgenerator wird wahrscheinlich schon vielfach genutzt.
Man könnte den Generator um Funktionen erweitern, damit seine automatische Code-Produktion auf der Basis von vorbereiteten Texten nicht nur auf Selbsttests beschränkt ist. Benotete Online-Lernerfolgskontrollen benötigen eine vollständige Kontrolle (Tracking), damit sie nicht anfechtbar sind. Solche Werkzeuge kosten Zeit und Geld.
Getreu dem Pareto-Prinzip kann mit wenig Aufwand und einem geringen Budget mehr als 80 Prozent des gewünschten Gesamtumfangs sofort erreicht werden, wenn wie im vorliegenden Fall ein Excel-Tool eingesetzt wird. Damit können die vorbereiteten Fragetexte sowohl zur Selbstlernkontrolle genutzt werden, als auch für tracking-taugliche Lernplattformen. Das Tool bedient in Form von ein bis drei zu kopierenden Excelzellen die Zwischenablage. Nach dem Einfügen, Aktualisieren und Speichern kann die Frage sofort auf der jeweiligen Plattform getestet werden.
Die komplette Playlist mit den 4 Videos zu den „Quizdidaktik-Tools“ hat man in 72 Minuten angeschaut. Werden die zum Download bereitgestellten Fallbeispiele nebenbei ausprobiert, wird ein Mehrfaches an Zeit benötigt.
1. Video: Quizfragen bezüglich Abbildungen (Geografie, Naturwissenschaften)
Mit Hilfe des 1. Videos lernt man, wie Quizfragen bezüglich Abbildungen systematisch formuliert werden können. Die zugehörige Excel Arbeitsmappe ExcelLueckentextToolFuerGrafiken.xlsx enthält Beispiele und dient zur Generierung von neuen Fragen.
2. Video: Quizfragen bezüglich Textzuordnungen (Vokabeltests, Rechenaufgaben)
Im 2. Video zur Dualen Testerstellung, werden schwerpunktmäßig textbasierte Einsatzmöglichkeiten und Ergebnisse vorgestellt. In einem Arbeitsgang werden auf der Basis einer Liste von Begriffs- oder Vokabelpaarungen sowohl der Code für die Lernplattform als auch für die Stand-Alone Fragen der Quizdidaktik produziert.
3. Video: Belieferung nach kostenloser Erprobung des dualen Angebotes
Im 3. Video wird gezeigt, wie aus hunderten oder tausenden von Begriffspaaren die duale Codierung für Tests automatisch abgeleitet ist. Zur Überprüfung dieser Aussage wird eine Arbeitsmappe für die Erprobung angeboten: ML-Daten.xlsx
Die Mappe enthält jeweils 200 Fallbeispiele mit englischen, französischen, spanischen, arabischen und persischen Vokabeln. Dazu kommt noch ein Blatt zum Eintrag eigener Zuordnungen. Einmal pro Einsender wird im Juni 2016 eine kostenlose Bearbeitung zum Kennenlernen der Dienstleistung durchgeführt. Das auf diese Listen zugreifende Programm für die Umsetzung wird jedoch nicht freigegeben. Kunden liefern Listen und erhalten funktionstüchtige HTML-Texte. Alle notwendigen Arbeiten sind damit erledigt. Die kurzfristig gelieferten Ergebnisse werden dann vom Empfänger an der gewünschten Stelle auf der eigenen Plattform selbst eingebaut.
Spätere Lieferungen erfolgen über einen Zugang zur bluepages Lernplattform „wer-weiss-was.net“.
Wer nach dem Probebetrieb beliefert werden möchte, erhält nach Mengen gestaffelte Preise: 30 Euro ist die Gebühr für 200 Begriffspaare 70 Euro werden bei 1000 Begriffspaaren in einer Liste berechnet. Ab 10 Listen pro Lieferung gibt es 30 Prozent Mengenrabatt.
Solch große Mengen dürften für Verlage interessant sein, welche die schon vorhandenen umfangreichen Vokabelsammlungen für entsprechende Online-Tests anbieten möchten.
4. Video: Bearbeitung und Korrektur des vorhandenen Fragenpools
Das 4. und letzte Video der Playlist beschäftigt sich mit den Korrekturmöglichkeiten.
Umfangreiche Werke bedürfen fast immer späterer Überarbeitungen. Trotz ausführlicher Durchsicht werden Fehler übersehen oder neue Begriffe müssen eingefügt werden. In diesem Video wird gezeigt, wie die bereits fertiggestellten Fragen zu korrigieren sind und welche Tools dazu bereitstehen.

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